Stamm- oder Progenitorzellen, welche beim Erwachsenen entnommen werden können. Quellen adulter Stammzellen sind z.B. das Knochenmark oder im Blut zirkulierende Progenitorzellen. Adulte Stammzellen finden sich auch in den Geweben der Organe – in der Haut spielen sie beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Narbenbildung nach einer Verletzung. Adulte Stammzellen im Knochenmark regenerieren täglich das Blut (Bildung neuer Blutkörperchen).
Bei der autologen Therapie mit adulten Stammzellen gibt es keine Abstoßungsreaktionen oder ethischen Bedenken.
Die Vergrößerung des Durchmessers von bestehenden arteriellen Blutgefäßen.
Englisch: Bone Marrow Cell = Knochenmarkszelle
Spender und Empfänger sind identisch. Das heißt bei einem autologen Zellpräparat erhält der Patient Zellen zurück, die von ihm selber stammen und nicht von einem fremden Spender.
Herzkrankheit aufgrund von verringerter Sauerstoffversorgung des Herzens, bedingt meist durch Arteriosklerose der das Herz versorgenden Blutgefäße.
Eine krankhafte Erweiterung des Herzmuskels. Dadurch kommt es zum fortschreitenden Verlust der Auswurfleistung.
Seltene entzündliche periphere Gefäßerkrankung, auch Winiwarter-Buerger-Krankheit genannt
Die Zellschicht, die Blutgefäße innen auskleidet.
Trennung von Zellen in einer Zentrifuge aufgrund unterschiedlicher Dichte.
Englisch: 'Good Manufacturing Practice' = Gute Herstellungspraxis
Mangelhaft oder nicht durchblutet. Ein ischämisches Gewebe wird nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Zelltyp, der verschiedene Körpergewebe bilden kann, darunter Knochen, Knorpel, Muskel, Blutgefäße, Fett- oder Bindegewebe.
Krankheitshäufigkeit bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe.
Sterblichkeit.
Stammzelle, die die Fähigkeit besitzt, sich in unterschiedliche Zelltypen zu verwandeln.
Herzmuskel
Die Bildung neuer Blutgefäße zur Versorgung von ischämischem Gewebe.
Englisch 'Orphan' = Waise, Orphan Drug bedeutet ein Medikament für eine seltene Erkrankung
Dies bedeutet, dass Zellen bestimmte Botenstoffe ausscheiden, die in der unmittelbaren zellulären Nachbarschaft wirken.
"Schaufensterkrankheit", eine Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten durch Einengung oder Verschluss der zuführenden Blutgefäße.
Äußerer Teil des Körpers.
Zelle mit Eigenschaften einer Stammzelle, die jedoch bereits etwas eingeschränkt sind, z.B. durch Festlegung einer möglichen Differenzierung in nur bestimmte Gewebe(Organ)zellen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig auch Progenitorzellen (nicht ganz korrekt) als "Stammzellen" bezeichnet.
Umbauprozess.
Wiederherstellung des Blutflusses in einem Blutgefäß, in dem der Blutfluss durch Verengung oder Verschluss behindert war.
Nicht spezialisierte Zelle, welche die Fähigkeit hat sich unbeschränkt zu vermehren und in verschiedene Zelltypen differenzieren kann. Stammzellen bilden ein Reservoir für die Bildung oder Erneuerung von Organen.
Unter „Stenting“ versteht man in der Kardiologie das Setzen eines "Stents" in einem zuvor verschlossenen Gefäß. Ein Stent ist ein kleines Gittergerüst aus Metall oder Kunststoff in Röhrchenform, das ein Gefäß offen halten soll.
Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß, wodurch der Blutfluß im Blutkreislauf behindert wird.
Umwandlung einer Progenitorzelle, welche auf bereits einen bestimmten Zelltyp festgelegt ist, in einen Zelltyp eines anderen Organs. Z.B. Umwandlung einer blutbildenden Progenitorzelle in eine Herzmuskelzelle. Experimentell sind Transdifferenzierungen zahlreich nachgewiesen. Die Bedeutung für die Wirkung bei klinischer Regeneration von geschädigtem Herzgewebe ist jedoch unklar.
Hier ist die Herzkammer gemeint.